„Mix & Match“ ist hier die Devise.
Aus dem orthogonalen Plattenraster der Dachterrasse abgeleitet, strukturieren modulare Möbel- und Pflanzelemente den Raum in charakteristische Zonen. Die „Mix & Match“-Module sind dabei weniger Möbel im klassischen Sinn als ein offenes Baukastensystem. Sie lassen sich verschieben, stapeln und kombinieren, um als Tisch, Bank, Liege oder Barhocker zu dienen. So kann immer auf das reagiert werden, was gerade gebraucht wird.
Am Rand verdichtet sich die Terrasse zu einem kontinuierlichen Pflanzsaum. Dieser schafft ein wenig Distanz zur Stadt, ohne abzuschotten, und verändert sich über die Jahreszeiten hinweg in Farbe und Dichte. Entlang der Fassade springt das System in die Vertikale: Module stapeln sich zu einer Art lebendiger Struktur als zweite Fassade, die Stauraum, Vegetation und Habitat verbindet. So bleibt im Zentrum genug Platz, um zwei Inseln für Aufenthalt und Vegetation zu bündeln. Ohne festes Programm bieten die Inseln zahllose Möglichkeiten für Rückzug, Austausch, Arbeit oder Pause eingebettet in schattenspendende Gehölze und Vegetation.
Das Projekt folgt einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsanspruch. Eine vielfältige Auswahl regionaler Pflanzen sowie langlebige, flexibel nutzbare Raumelemente bilden die Grundlage eines nachhaltigen Gestaltungskonzepts mit konsequent ressourcenschonender Materialwahl. So fügt sich die Dachfläche in ein ökologisch reiches, farbiges und lebendiges Panorama der Stadt ein.