374 m², die Bewegung, Begegnung und Naturerlebnis miteinander verbinden.
Der Entwurf versteht sich als skulpturale, abstrakte und durchlässige Struktur, die auf einem durchgängigen Materialprinzip aus Holz basiert. Die Anlage breitet sich raumgreifend über die Fläche aus und entwickelt direkte Beziehungen zum umliegenden Wald, wodurch die Grenzen zwischen Spielraum und Landschaft bewusst aufgelöst werden. Die verfügbare Fläche wird maximal ausgenutzt, während die Gesamtkomposition auf maximal drei visuell zusammenhängende Elemente reduziert ist, um eine klare Lesbarkeit und starke skulpturale Präsenz zu gewährleisten.
Die Form entwickelt eine organische, amorphe Gestalt mit bekletterbaren Elementen, die als „Arme“ und „Füße“ interpretiert werden können und vielfältige Spielsituationen erzeugen. Im oberen Bereich verwandeln sich diese Strukturen in Türme mit Ausgucksplattformen, die zusätzliche Blickbeziehungen in die Umgebung ermöglichen. Die Anlage lädt zur Erkundung ein, fördert Eigeninitiative und unterstützt freies Spiel, insbesondere für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren.
1,2,3 Dimensionen.
Das konstruktive System basiert auf einer polygonalen Holzstruktur, die eine hohe Vielfalt räumlicher Erfahrungen ermöglicht. Ergänzungen wie Seile oder Rutschstangen erweitern gezielt die Spielmöglichkeiten und bereichern die räumliche Vielfalt des Parcours während Farbmarkierungen an den umliegenden Bäumen sowie am Kletterelement den wahrnehmbaren Spielraum visuell erweitern und den Eindruck eines immersiven „Spielwaldes“ erzeugen. So entsteht ein Freiraum, der Landschaft, Spiel und Architektur zu einer durchgehenden räumlichen Erfahrung verbindet. Ein identitätsstarker Freiraum, der sich selbstverständlich in den waldartigen Charakter der Umgebung einfügt und die besondere Atmosphäre des Ortes stärkt.